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Spielsucht - die Definition

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  • Spielsucht - die Definition

    Nun haben hier schon einige Leute mal in den Raum geworfen, dass sie spielsüchtig sind. Doch was bedeutet Spielsucht und ab wann ist man Spielsüchtig? Lasst uns da doch mal eine nette Diskussion herstellen

    Also konkrete Fragen:
    Was bedeutet Spielsucht ?
    Ab wann ist man Spielsüchtig ?
    Wie könnte man Spielsucht bekämpfen ?
    Ab wann ist man Offiziell nicht mehr Spielsüchtig ?

    Was Passiert im Gehirn von Spielsüchtigen das sich schwer von Spielsucht lösen können , haben sie zu wenig Willensstärke mit dem Spielen aufzuhören oder sind das die Gedanklichen Emotionen die den Spieler wieder zum Spielen verleitet die wiederum gesamten Logischen Gedanklichen Vorgang blockieren was Schluss endlich zu Selbstzerstörung hinführt wie ein böser Albtraum der zu Realität wird .

  • #2
    Gute Frage oder super Thema? Na ich weiss ja nicht, aber dennoch:
    Süchtig kann man nach allem sein, hat tatsächlich mit Mechanismen im Gehirn zu tun, die Veranlagung zur Sucht allgemein wird aber vererbt. Sucht ist erstmal eine Form des Lernens. Man Spielt z.B. Karten und wird belohnt indem man gewinnt. Die Online-Karten-Spiele sind oft so konzipiert, dass man am Anfang leicht gewinnt ohne überhaupt Geld eingesetzt zu haben. Das Gehirn lernt also: hier kriege ich Geld umsonst! Ich muss nur eine paar Karten in die richtige Reihenfolge legen oder was auch immer.

    Betreiber von Online-Kasinos sind aber keine Wohltäter, die wollen Kohle sehen, also wird man ab einem Gewissen Punkt einfach verlieren. Der Spieler sehnt sich aber nach dem positiven Gefühl des Gewinnens und spielt weiter, jetzt aber muss er dafür zahlen und zahlt auch.

    Beim 'Lernen' von Suchtverhalten gibt es einige fiese Mechanismen, wenn man immer wieder mal belohnt wird und auch nur ein kleines Erfolgserlebnis hat, bleibt man am Ball und macht weiter und verschwendet 50er umd 50er bis man gar nichts mehr hat. Ich hab mal von einem Fall gelesen, wo eine Frau ihr ganzes Geld verspielt hatte, die Tochter hatte ihr ein Konto eingerichtet von dem sie nur zu bestimmten Zeiten Geld abheben durfte.

    Die ging zur ARGE und behauptete mit einem gefakten Arbeitsvertrag sie könne Arbeit aufnehmen und benötige einen PKW um die Arbeit zu erhalten. Sie kriegte tatsächlich 1000,- Euro als Darlehen und hat die komplett verspielt. Dann steckte sie die ARGE in eine sehr sinnvolle Maßnahme für Menschen 'mit psychischen Problemen'.

    Dafür bekam sie eine Fahrkarte, die hat sie gleich erstmal verkauft und das Geld verspielt. Das nächste mal ging die Psychologin, die die Maßnahme begleitete mit und achtete darauf, dass sie die Fahrkarte unterschrieb. Leider ließ sich die Fahrkarte trotzdem wieder verkaufen und das Geld wurde verspielt. Die Maßnahme war aber trotzdem erfolgreich: Der Frau wurde bewusst, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Sie bemühte sich um eine Langzeittherapie und wurde tatsächlich aufgenommen.

    Heute hat sich die Mechanismen durchschaut und ist 'clean'. Ich erzähle das nur um deutlich zu machen wie schwer es ist sich von dieser Sucht wieder zu befreien.

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    • #3
      Wenn die logischen Gehirn Lern Mechanismen auf Arbeit und Belohnung aufgebaut sowie Konzipiert sind ist somit jeder Mensch abgesehen von vererbten Genen zu allen möglichen Süchten veranlagt , mit diesen Wissenschaftlichen Beweisen könnte man Theoretisch gegen alle Geld Spielkonzernen vorgehen!

      Gerichtlich Klagen Erheben und allgemeine Spielverbote auslösen! Wäre eine tolle Lösung um weniger Spielsüchtige , Hoch verschuldet in einem Staat zu haben oder Allgemein es wäre ein EU Gesetz der zu Realität wird.

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      • #4
        Ja, Spielsucht hat schon viele Familien ins Elend gestürzt.

        Und anders als im Film gewinnt am Ende immer 'die Bank' bzw. der Besitzer des Casinos! Andererseits ist der Mensch auch ein 'Homo Ludens' also ein Spieler, ohne den Spieltrieb, ohne den Drang immer wieder etwas auszuprobieren hätte es viele Erfindungen nicht gegeben. Jeder Mensch muss lernen eigenverantwortlich zu leben, bei den einen funktioniert das besser, bei den anderen leider schlechter. Es wäre eine traurige Welt in der ALLES verboten wäre und dass man Spielen und Wetten nicht verbieten kann, hat die Geschichte gezeigt. Würfelspiele gab es schon bei Griechen, Ägyptern natürlich Römern und wahrscheinlich noch in viel mehr Kulturen...

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        • #5
          Ich wünsche mir zumindest das Staatlich geprüfte Spielkontroll Zentren errichtet werden in dem der Konsument bzw. der Spieler von Spielsucht kontrolliert und Geschützt wird in dem jeder Spieler der Spielen will zuerst alle seine Daten abgeben muss wie zb. :

          ob er/sie Arbeit hat oder nicht wie viel man verdient bzw. Lohnzettel , Meldezettel , Kontoauszug von 1 Monat Bildlicher Ausweis wird verlangt dazu muss man noch Formular ausfüllen und wie hoch sind seine Fixkosten sein derzeitiger Familien stand die gesamten Daten werden dann auf einem Computer gespeichert.

          Die Daten werden dann überprüft und der Spieler wird erst ca. nach 1 Woche schriftlich benachrichtigt ob er Spiel Erlaubnis bekommt oder auch nicht , wenn ja dann muss der Spieler wieder Schriftlich bestätigen das er Spielen will , dann muss er wieder 2 bis 3 Tage warten bis er eine Antwort Kuvert bekommt in dem sich seine Persönliche Spielausweis-Kontrollkarte befindet , diese Karte wird automatisch Monatlich von seinem Girokonto mit Geld Aufgeladen jede Karte ist individuell mit Geld Aufgeladen von ca. 50 bis 2000 Euro ,

          jetzt kommt es dazu das jeder Casino für diese Karten Computer Scanner haben müssen um die Geld Daten zu sehen und die gewünschte Geld Summe in Spielbetons umzutauschen und wenn die Karte leer wird dann muss der Kunde , Konsument , Spieler wie auch immer auf sein Lohn abwarten bis sich die Karte wieder mit Geld Aufladet , und die Spiel Automaten funktionieren nur noch mit diesen Karten mit Bar - Geld kann man gar nicht mehr Spielen.

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          • #6
            hallo Gambler1919!

            Deine wünsche haben nichts mehr mit SPIELSUCHT sondern mit totaler kontrolle(staat) zu tun - sind zum teil schon vorhanden

            HEIMLICHE überwachung-des bürgers(aber bitte nicht weitersagen ok)

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            • #7
              Dieses Gesetz gilt nur für Casino - Spieler dann für Online Casino Games , Online Automatspieler , Stand Automatspieler und es ist egal wo der Geld Spieler Spielt wenn er sein Geld Limit aufgebraucht hat muss er leider abwarten bis sich sein Geld - Spielkonto aufladet , natürlich wenn er Gewinne gemacht hat kann der Spieler weiter Spielen was ich noch nicht erwähnt habe ist das der Spielvertrags Dauer auf 12 Monate vereinbart ist das heist erst nach ablauf von 12 Monaten wird von seinem virtuellen Geld - Spielkonto auf sein Girokonto überwiesen , natürlich könnte man den Spielvertrag wieder auf 12 Monate verlängern dazu bekommt man 50 Euro als Gutschrift.

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              • #8
                deine vorschläge und gedanken sind optimal ausgelegt Gambler 19191

                Nur ob sich sowas in die realität umsetzen kann ?? fraglich !

                und dann noch eins wie du sagst gehört auch ein großes maß an kriminalität zur SPIELSUCHT dazu und somit wird so mancher süchtige sich sein spiel-konto selbst beschaffen und süchtige sind sehr erfinderisch und gute schauspieler

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                • #9
                  Was genau versteht man unter Spielsucht?
                  Das sogenannte pathologische Spielen ist ein eigenständiges psychiatrisches Krankheitsbild, welches sich durch folgende Merkmale ausdrückt:
                  • starkes Eingenommensein vom Glücksspiel
                  • nur durch steigende Einsätze ist die gewünschte Erregung zu erreichen
                  • erfolglose Kontroll- oder Abstinenzversuche
                  • Nicht-spielen-können führt zu Unruhe und Gereiztheit
                  • Spielen, um Problemen oder negativer Stimmung zu entkommen
                  • Verluste wollen sofort wieder ausgeglichen werden (Chasing-Verhalten)
                  • Familienmitglieder und andere werden belogen, um das Ausmaß des Spielens zu vertuschen
                  • das Spielen wird durch illegale Handlungen finanziert
                  • Gefährdung oder Verlust von Beziehungen, Arbeitsplatz wegen des Spielens
                  • der Spieler verlässt sich auf andere als 'Geldgeber'
                  Bei Zutreffen von fünf Merkmalen wird von einer Spielsucht gesprochen.

                  Wie erkenne ich, ob ich spielsüchtig bin?
                  Es besteht die Möglichkeit ihr Spielverhalten mit Hilfe der oben genannten Kriterien zu überprüfen oder einen Spielercheck auf dieser Seite zu machen. Eine genaue Abklärung kann allerdings nur im Rahmen einer Beratung erfolgen.

                  Wer ist von Spielsucht betroffen?
                  Grundsätzlich ist keiner gegen Spielsucht immun. Die Zahl der Spielsüchtigen wird in Deutschland auf ca. 150.000 geschätzt. und ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Die meisten Spielsüchtigen sind Männer (etwa 90%).

                  Welche Spiele sind gefährlich?
                  Auf diese Frage läßt sich keine einheitliche Antwort geben. Die Mehrzahl der Spielsüchtigen sind Automatenspieler, die ihr Geld an Geldspielgeräten verlieren. Aber auch 'Fun-Games' (Automaten ohne Gewinnmöglichkeit) gewinnen immer stärker an Bedeutung. Neben den Automaten sind noch das klassische Glückspiel (Roulette, Black Jack), Pferdewetten aber auch Lotterien wie z. B.: ODDSET und Online-Spiele zu nennen.

                  Welche Chancen habe ich, von meiner Spielsucht geheilt zu werden?
                  Etwa 60% der SpielerInnen, die eine Therapie -sei dies stationär oder ambulant- beenden, sind auch ein Jahr nach ihrer Beendigung weiter abstinent. Es existieren aber noch keine Langzeitstudie

                  Wie kann sich ein Spieler gegen weiteres Spielen schützen?
                  Der beste Schutz ist, sich beraten zu lassen oder eine Therapie zu berginnen. Als zusätzliche Maßnahmen für Spieler kommen in Frage: sich in der Spielbank sperren lassen sich Hausverbot erteilen lassen die Kontogewalt abgeben (Kontoverfügung auf Partner übertragen, EC-Karte abgeben)

                  Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es?
                  Das Hilfsangebot für Spielsüchtige und ihre Angehörigen hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Neben ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen und der stationären Therapie in Kliniken gibt es eine Vielzahl von Selbsthilfegruppen. Unter Hilfsangebote in Ihrer Nähe finden Sie eine Auflistung von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Kliniken. Um das passende Behandlungsangebot herauszufinden, empfehlen wir ein Informationsgespräch in einer Beratungsstelle.

                  Was können Angehörige tun?
                  Die Entwicklung vom Spielen als Freizeitvergnügen hin zur Sucht findet oft schleichend statt. Angehörige sollten ihre eigenen Sorgen und Vermutungen ernst nehmen und dem Spieler auch kein Geld leihen. Es ist notwendig dem Spieler gegenüber konsequent zu sein (d. h. sich ggf. auch zu trennen). Angehörige sollten vom Spieler ein sichtbares Engagement verlangen, z. B. eine Beratungsstelle aufzusuchen.

                  Wenn mein(e) Partner(in) spielt, heißt das, dass sie/er mich nicht mehr liebt?
                  Das pathologische Spielen ist im Sinne einer Krankheit zu verstehen, die eine Eigendynamik entwickelt. Wenn der Partner / die Partnerin spielt, hat dies in erster Linie etwas mit ihm / ihr zu tun. Die Liebe zum Partner / zur Partnerin kann für sie oder ihn jedoch eine Motivation sein, sich behandeln zu lassen.

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                  • #10
                    Spielsucht besteht eigentlich dann wenn du nicht mehr entscheiden kannst ob du aufhören möchtest sondern es dadurch entschieden wird das du kein Geld oder Leben mehr hast lass dich aber von einem örtlichem psycho terapheuten aufklären

                    so sehe ich das

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                    • #11
                      also spielsüchtig ist man dann, wenn man ohne zu spielen depressiv, aggresiv o.ä. wird. sprich ohne spielen nicht mehr leben kann. das Gehirn meldet dann einen drang zu spielen,

                      ich denke dass das so ähnlich ist wie beim rauchen. Raucher werden ohne ihre Kippen aggresiv, hektisch und so weiter. so dürfte das auch beim spielen sein.

                      von der Spielsucht oder Süchten(?) Allgemein kommt man schwer wieder los. wenn ich Spielsüchtig wäre würde ich wahrhscheinlich einen Psychologen aufsuchen.

                      hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, sooo viel ahnung hab ich selbst nich davon

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                      • #12
                        Wenn man nichts anderes mehr kennt außer dem Spielen.

                        Ich war mal spielsüchtig. Habe bis tief in die Nacht bzw. morgens vier Uhr Karten gespeilt. Musste dann aber um sechs aufstehen und zur Arbeit gehen. Ich war fasziniert davon und konnte nicht aufhören.

                        Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich mir dachte: Nun reicht's. Ich habe die Karten im Schrank verschlossen und bin nicht wieder dran.

                        Ja, mit Willensstärke habe ich es geschafft, diese Spielsucht zu bekämpfen. Allerdings gibt es auch schwerere Fälle. Leute, die Haus und Hof verspielen. Oder Tag und Nacht vorm PC sitzen und sämtliche sozialen Kontakte verweigern.

                        Da ist es schwer, mit eigener Willensstärke rauszukommen. Da braucht man sicher eine Therapie, die einen wieder ins Leben zurück führt.

                        Heute spiele ich mit einem festen Wochenlimit und das hilft, denn ganz ohne Spielen geht es dann doch nicht ;-)

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